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Angespielt: Need for Speed - ProStreet
Benutzerbewertung: / 7
SchwachPerfekt 

Ich bin ein alter Fan der Reihe, das schicke ich gleich vorweg. Soweit es mich angeht, hat NFS einfach die beste Fahr-Engine. Ich habe jede Menge anderer Renn Simulationen probiert, am Ende bin ich immer wieder bei der Reihe gelandet. Daran ändern auch kleine Ärgernisse wie die mangelhafte Joy Stick Unterstützung nichts.

Ich weiß nicht wie EA es geschafft haben, aber seit Most Wanted kann man nicht mehr Gas geben indem man den Joystick nach vorn bewegt. Ich habe einen Wingman Attack, also nicht gerade ein exotisches Modell und bei Underground 2 funktioniert es noch. Die Supportauskünfte haben in der Hinsicht nicht weiter geholfen, was mich aber nicht überrascht. Habe selber lange genug im Software Support gearbeitet. :-)

 

Mein liebster grip car Porsche 911

Kommen wir zum Spiel selbst: Das Erste was mir aufgefallen ist; die Grafik sieht noch einmal besser aus als vorher. Selbst auf dem oft gescholtenen PC ist sie atemberaubend. Links seht ihr "meinen" grip car Porsche 911 in meiner Garage. Dazu gleich mehr. Zum Vergrößern könnt ihr die Bilder einfach anklicken. Ihr müsst zugeben; das Teil einfach mal verschärft aus.

Wie üblich kann man alle möglichen Aftermarket Teile nachrüsten, das nötige Kleingeld voraus gesetzt. Das kann einem schnell knapp werden, vor allem wenn man auf Risiko fährt. Das Schadensmodell in ProStreethat sich gewaschen und reparieren ist Pflicht, wenn man einen Renntag verlässt. Damit wären wir auch schon beim Thema.

Im Gegensatz zu den letzten Teilen gibt es bei ProStreet keine freie Karte mehr. Man klickt sich also zu den Rennen, dazwischen ist nichts. Das Ganze gibt es jetzt in Form von Renntagen, die sukzessive frei geschaltet werden. Pro Renntag gibt es eine bestimmte Anzahl Rennen bei denen man Geld und Punkte gewinnt. Ziel ist es, genügend Punkte zu sammeln, dass man den Renntag dominiert.Mein erster Eindruck war, dass EA entweder Geld sparen oder aber politisch korrekt daher kommen wollten. Was es auch ist, ich fand es Scheiße. Das Spiel verliert dadurch einiges von seinem Potential.

 

Grip Race

Die Rennaktion ist gewohnt gut. Vor allem wenn man die Autos richtig aufgemotzt hat und einem beim Drag die Schnauze vom Auto hochgeht, weil man zu viele Pferde unter der Schürze hat, das geht schon ab. EA haben sogar einen eigenen Wettbewerb eingeführt dazu: Die Wheelie Competition. Die ist nicht ganz ohne, aber wenn man sich erstmal eingeschossen hat,macht es Spaß. Ich habe allerdings einige Autos zerschrotet bei der Gelegenheit. Für so etwas gibt es Gott sei Dank "Marker". Hätte ich jedesmal zahlen müssen, wenn ich meinen Challenger zerlegt hab, wär ich arm gewesen.


Es gibt also verschieden Arten von Rennen. Das sind einmal Grip und Grip Class, sowie Drag, Drift und Speed. In jeder Kategorie gibt es einen "King". Um den herauszufordern muss man eine bestimmte Anzahl von Streckenrekorden brechen. Wenn man das geschafft hat, öffnet sich eine Eventreihe - sagen wir mal Drag - die auf diektem Weg zum Drag King führt. Man muss drei Renntage dominieren und dann fordert man den entsprechenden König heraus. Dabei geht es nicht nur um die Ehre sondern auch ums Auto. Wenn ihr den König schlagt, kriegt ihr nicht nur ne Menge Kohle sondern sein Auto gleich mit dazu. Dass EA auch Humor besitzt, beweisen Sie übrigens an genau der Stelle. Der Drag King ist nämlich eine Queen.




Grip und Grip Class

Der Beamer vom Grip King

Bei diesen Rennen geht es darum, das Auto um einen oft sehr engen Kurs möglichst schnell ins Ziel zu bringen. Bei Grip Class werden die Autos in zwei Gruppen eingeteilt, die in der PS Zahl möglichst nahe beieinander sind. Gerade bei sehr engen Kurzen mit wenig Gelegenheit zum Überholen, kann ein schwächeres Auto von Vorteil sein. Da es vermutlich In Gruppe A fährt, darf es mit der ersten Gruppe fahren. Gruppe B startet ein paar Sekunden später. Man tritt zwar nur gegen die Wagen der eigenen Klasse an, aber es dürfte wohl klar sein, dass man die Rennen gewinnen will. Je besser die Zeit umso mehr Punte gibt es. Erst wenn man genug Punkte gesammelt hat, gewinnt bzw. dominiert man einen Renntag und darum geht es am Ende des Tages.

Innerhalb der Grip Rennen gibt es dann noch einmal Sector und Time Challenge. Bei der Time Challenge muss du eine möglichst gute Rundenzeit fahren, bei der Sector Challenge ist die Runde in Sektoren aufgeteilt, für die du jeweils die Bestzeit aufstellen sollst. Nach meiner Erfahrung sollte man es in der ersten Runde etwas ruhiger angehen lassen.Auf die Art kann man mehr Punkte holen. Die kriegt man nämlich auch, wenn man seine eigene Bestzeit schlägt.

Nach meinem Dafürhalten ist der Porsche 911 der überlegen Grip Car. Er hat gewaltig was unter der Haube, beschleunigt wie kaum ein anderes Auto im Feld und am allerwichtigsten: Er geht flotter um die Kurve als zum Beispiel der oft favorisierte Beamer oder die in Foren angepriesenen populären Evos und Skylines. Bis der Prosche frei geschaltet ist, habe ich den Golf genommen. Den gab es umsonst und er ist erheblich schneller als der 240SX, den ihr am Anfang bekommt. Ganz allgemein scheint zu gelten, dass Allrade in Griprennen besser gehen als Hinterradantrieb.

Ein fantastischer Grip Wagen ist der Evolution (Evo X). Er ist praktisch idiotensicher, gutes handling und sehr zahm. Ich persönlich bevorzuge den 911, sehe aber, warum sich der Evo X großer Beliebtheit erfreut. Wenn ihr viel Spaß im Spiel haben wollt - das ist ein Tipp für Fortgeschrittene - fordert den Grip King in einem untermotorisierten Auto heraus. Ich habe es einmal im Evo X gemacht und einmal im Audi S3. Letzterer macht besonders viel Spaß. Er ist als Grip car eigentlich nicht zu gebrauchen, weil er praktisch Null Grip hat, aber das macht die Sache zur echten Herausforderung. Im S3 um die Kurven zu rutschen geht ab wie Schmidts Katze. Ich habe den Grip King mit Level 2 Parts abgeledert, im Evo sogar mit nem Level 0 Motor.

Als Regel scheint zu gelten, dass der Weg das Ziel ist. Es ist also deutlich schwieriger, das Rennen, das zum Antritt gegen den King berechtigt, zu gewinnen, als die eigentliche Herausforderung. Rudy Chen im 911 zum Beispiel ist ein echter Bastard. Den zu schlagen wird euch deutlich schwieriger fallen als die lahme Ente Ray Krieger.


Drag

Der Mustang gehörte dem Drag King ;)

Dazu muss ich nicht viel sagen. Was ein Drag Rennen ist, weiß wohl jeder. Bei Pro Street gibt es Drags über die viertel und die halbe Meile. Dabei muss man nicht nur gewinnen und eine fantastische Zeit fahren sondern auch Kontrolle über das Auto behalten. Gerade bei den Wüstenrennen ist das die eigentliche Herausforderung. Unterschätzt das nicht. Besonders in Nevada habe ich meinen Mustang gleich mehrfach Male zerlegt. 

Welches der beste Drag Wagen ist, kann ich nicht mit abschließender Sicherheit sagen. Ich persönlich habe den Ford Mustang genommen. An die Zeiten, die manche Leute in Foren herausposaunen, bin ich damit allerdings nicht gekommen. Ich hatte aber auch nur Level 3 Teile. Um mit dem Drag King den Boden zu wischen, haben die gerreicht.

Level 4 Teile bekommt man übrigens nur als Prämie für gewonnene und dominiert Renntage. Hinter den Markern steckt eine gewissen Logik. Hauptgewinn ist ein Free Car Marker. Dafür kann man sich den Zonda holen (Kostenpunkt stolze 750k). Ich habe den dann sofort verkauft und mir dafür meine Autos hoch gerüstet. Der Zonda soll allerdings der ultimative Drag Renner sein. Habe ich nicht probiert. Drag Rennen und amerikanische Muscle Car gehören für mich zusammen wie Sahne und Häubchen.

Nachtrag: Ein absolutes Schmankerl - und das ist mir leider erst jetzt aufgefallen - ist der Chevrolet Camaro Concept. Das Teil sieht nicht nur verschärft aus, sondern scheint auch so eine Art Joker Car zu sein. Ich habe das Teil noch nicht abschließend getestet, bin bisher aber hellauf begeistert. Die Power von dem ist brutal und der Wagen scheint sich besser zu handeln als der Mustang. Wenn sich daran mit Level 3 Teilen nichts ändert, habe ich den ultimativen Drag Car gefunden. :-)



Wheelies

Wheelies sind bis zu einem gewissen Grade Drag Rennen, allerdings geht es hier darum, einen Hochstart hinzulegen und dann möglichst weit auf zwei Rädern zu fahren. Das Einzige was zählt ist rohe Power. Mein Wheelie Auto der Wahl ist der Dodge Challenger voll aufgemotzt. Ich habe ihn zwar ein paar Mal an die Wand gesetz, weil ich beim "Touchdown" die Kontrolle verloren habe, das lag aber mehr daran, dass ich versucht habe, vernünftig zu fahren.

Wheelies geht man Besten so an: Bevor die Ampel auf grün springt Vollgas geben, dann den ersten Gang reinhauen. Wenn der Wagen genug in der Weste hat, geht er hoch. Dann den ersten Gang voll ausreizen und die Kiste übertouren. Vorsicht dass er nicht zu heiß wird. Im zweiten Gang genau dasselbe.

Spätestens im dritten wird sich die Front langsam senken. Da hilft NOS. Sobald sich die Schnauze senkt, Nitro geben und das Schalten nicht vergessen. Auf die Art schafft ihr mühelos an die 300 Meter und das reicht für so ziemlich jeden Wettbewerb. Wie lange Ihr für den Parcours braucht, ist übrigens Latte. Es geht um Wheeliedistanz und nicht den Speed.



Drift

Lamborgini - in Rennen eher Müll aber schmuck ist er

Auch die Drift ist natürlich ein alter Bekannter. Man kann sie hassen oder lieben, dazwischen gibt es nicht viel. Eigentlich mag ich Drift gern, ich muss aber zugeben, dass es innerhalb des ProStreet Universums Kurse gibt, die mich die Wand hoch getrieben haben. Enge, mit Mauern gesäumte Strecken sind nichts für mich und meine Reparaturrechnungen haben zum Teil astronomische Summen erreicht.

Bei Drift geht es um Power und Kontrolle. Gerade in lang gezogenen Kurven braucht ihr jedes Pferdchen unter der Haube. Mit Physik hat das Ganze nichts zu tun. Egal wie eng die Kurve, solange ihr den richtigen Driftpunkt erwischt, kommt ihr auch um die Kurve. Der schlimmste Fehler, den man machen kann, ist zu versuchen, die Kurve mit einer "vernünftigen" Geschwindigkeit anzugehen. Ihr endet garantier im Graben. Am besten mit full speed rein, Lenkung einschlagen und gegensteuern. So kommt ihr heil um die Kurve und auf dem Punktekonto rappelt es.

Mein liebster Drift Wagen ist der 350z. Ich denke, dass der Nissan sowieso eines der besten Autos im Feld ist. Zudem sieht er geil aus. Der Drift King fährt einen Mazda RX8, wenn ich mich recht erinnere, kann auch ein RX7 gewesen sein. Der Wagen ist in den Foren populär, ich habe ihn ausprobiert (nachdem ich den Driftking um den Wagen erleichtert hatte) und denke, dass man im 350z mehr Kontrolle hat. Es mag aber Geschmackssache sein. Drift geht nur mit Hinterradantrieb!



Speed Rennen

Die Speed Challenge ist Geschmackssache

Bei den Speedrennen geht es darum, möglichst schnell ins Ziel zu kommen, Darin unterscheiden sie sich also nicht von anderen Rennarten. Die Rennen finden bevorzugt auf normalen Straßen statt (ohne Verkehr allerdings). Enge Kurven gibt es bei diesen Events nicht, aber die Betonung liegt auf ENG. In den meisten Fällen folgt man ganz normalen Straßen und bei Tempo 300 wird das zur echten Aufgabe.

Der Name deutet in gewisser Hinsicht an, dass es in diesen Rennen um Geschwindigkeit geht. Das ist zwar nicht völlig falsch, am Ende scheint die eigentliche Kunst allerdings zu liegen, überhaupt ins Ziel zu kommen. Die Speedrennen sind jedenfalls mein ganz persönlicher Albtraum. Bei hohen Geschwindigkeiten sind die meisten Autos kaum noch zu kontrollieren, vor allem wenn die Straßen schlecht sind, wie bei den Wüstenrennen. Da wird das Rennen schnell zum Glücksspiel.

Ganz ehrlich gesprochen; ich kann den Speedrennen nicht viel abgewinnen. Ich habe alle möglichen Autos probiert, aber selbst ein Lambo oder Zonda sind unkontrollierbar in diesen Rennen. Ein Teil dessen mag das angesprochene Joystickproblem sein. Wenn man Gas auf ne Taste legt, hat man halt nur voll oder null Gas. Dosieren kann man da kaum. Mein persönlicher Rekord liegt bei 15 "Totaled" Markern, die ich für ein Rennen verbraten habe. Das ist einfach nur frustrierend.

Ich habe wie gesagt eine ganze Reihe von Autos probiert. Am Besten gefallen mir der Toyota Supra und der Evo X. Das ist das Auto, das ich dem Showdown King Ryo Watanabe abgenommen habe. Man schießt sich nach einer Weile auf die Speed Races ein, aber bei den Nevada Kursen kriegt man einfach nur das Brechen.




Resümee

ProStreet hat ziemlich viel Kritik einstecken müssen und bis zu einem gewissen Grad auch zu Recht. Ich finde das Spiel trotzdem gut und im Vergleich zu anderen Vertretern der Gattung immer noch überlegen. Ich hatte viel Stunden Spaß mit dem Spiel und dass es sich an gewissen Stellen wiederholt? Geschenkt!

Der Schadensmodus ist cool und die angebotenen Autos sind es auch. Vom fünfziger Jahre Muscle Car bis zum Supersportwagen Zonda reicht die Palette, da kann man nicht meckern.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wäre es, dass EA einen würdigen Nachfolger für NFS Porsche herausbringen. Darauf warte ich nämlich seit Jahren.

 

 

Comments

avatar Donah
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Hi Peter,ich hatte seinerzeit vom Kauf Abstand gmoenmen. Es war doch sehr viel Geld f r in meinem Falle recht wenig Mehrwert. Okay, ich h tte vielleicht den Winter ber zur Arbeit fahren k nnen. Aber eigentlich war weniger die Gl tte der Grund, dass ich im Oktober auf das Auto umgestiegen bin sondern die Dunkelheit. Mir war die Fahrt einfach zu gef hrlich.Und in Sachen Sehen und gesehen werden ist der Scorpion meiner Ansicht nach noch eine Nummer unsicherer als ein normales Tourenrad. Wie dem auch sei: Inzwischen fahre ich wieder mit dem Rad zur Arbeit und genie e es (meistens)
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Thanks for putting an effort to publish this information and for sharing this with us.

Ceddy
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