Nachricht
  • EU e-Privacy Directive

    This website uses cookies to manage authentication, navigation, and other functions. By using our website, you agree that we can place these types of cookies on your device.

    View e-Privacy Directive Documents

Einleitung - Guatemala
Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 

Reisen bildet bekanntlich und normal will man ja auch nicht blöd da stehen. Da gibt es verschiedene Ansätze - Bücher lesen, studieren, Fernsehen oder im Pub die Ohren spitzen - ich fahr halt gern in den Urlaub. In aller Regel lässt sich das auch mit einem guten Buch verbinden vielleicht sogar einem gelegentlichen Besuch in der Wirtschaft. Es gab in der Vergangenheit Gerüchte, dass meiner einer letzterem nicht abgeneigt ist. Was dabei oft übersehen wurde ist, dass ich mich grundsätzlich nur zu Bildungszwecken in die Schänke begebe. Wenn ich an der Uni halb soviel gelernt hätte wie im Pub, hätte ich heute einen akademischen Grad - und wenn Trinkfestigkeit da irgendein Indiz ist - mit summa cum laude.

GuatemalaZurück zum Reisen; ich mache das also nicht zum Spaß. Niemand geht freiwillig in die Fremde. Es ist teuer, keiner versteht einen, es ist entweder zu warm oder zu kalt und wie bei Mutti schmeckts in der Regel auch nicht. Die Horden von Wissbegierigen, die jedes Jahr die Strände des Mittelmeers stürmen, kein Wunder dass man uns das Volk der Dichter und Denker nennt. An einer der sicher zahllosen Buchbesprechungen im Ballermann hätte sicher selbst ein Herr Reich-Ranitzki seine Freude.


Ich persönlich war schon immer auf dem Standpunkt, dass es die Masse macht. Mehr trinken macht mehr betrunken, weiter reisen macht dann sicher auch schlauer. Ursprünglich wollte ich aus genau diesem Grunde nach Rapa Nui - viel dichter am Arsch der Welt geht wohl kaum - ich habe mir dann allerdings überlegt, dass es eventuell zuviel des Guten sein könnte. Wenn ich plötzlich zum Genie werde, das zieht ja nur Neider auf sich. Außerdem tut einem stimmt die Rübe weh, wenn man die plötzlich so aufbläst. Backen wir also kleinere Brötchen; Guatemala ist ja auch nicht schlecht.


In gewohnter Manier hatte ich die Reise akribisch vorbereitet. Das ist wichtig, das Ganze soll ja nicht nach hinten losgehen. Am mangelnder Vorbereitung sind schon ganz andere gescheitert. Denken wir nur an Napoleons Reise nach Moskau. Hätte er sich da vorher schlau gemacht und 'ne Mütze mitgenommen, würde Zar Putin heute in französisch fluchen.

So etwas würde mir nicht passieren. Zunächst einmal hatte ich mich versichert, wo ungefähr Guatemala liegt. Als Nächstes unterhielt ich mich mit einem Wildfremden über sehenswerte Ziele im dem Land. Inwieweit er mir die Taschen vollgehauen hat, werde ich dann sehen, es klang auf jeden Fall gut. Er erzählte mir, er sei damals auch in den Urlaub nach Guatemala geflogen, es endete damit, dass er eine Strandbar in Monterico eröffnete. Ich war ganz Ohr. So wie es klang, war Guatemala genau richtig für mich.


Um mich auf meinen Reisen mit den Einheimischen verständigen zu können, fertige ich mir meist eine Liste mit nützlichen Redewendungen an. So etwas kommt immer gut an und das kann man auch verstehen. Die Eingeborene finden so etwas wichtig, weil es bezeugt den Respekt des Reisenden und es soll ja auch Leute geben, die kein Englisch können.

Leider vergaß ich die Liste mit den Redewendungen und den sehenswerten Orten auf meinem Schreibtisch. Ich hatte sogar eine sehr klare Vorstellung den momentanen Aufenthaltsort des Zettels betreffend; direkt neben meinem Spanisch Wörterbuch nämlich. Planung ist halt wichtig und ganz besonders auf weiten Reisen in auch sprachliche unerschlossene Regionen.


Immerhin habe ich die wichtigsten Sätze auswendig gelernt, ich bin ja kein Anfänger. Äußerst gut kommt nach meiner Erfahrung folgende Wendung an: Yo no se nada, soy de Barcelona. Übersetzt bedeutet dies: Ich weiß gar nichts, ich bin aus Barcelona. In einem Spanisch sprechenden Land macht das zwar eigentlich noch weniger Sinn als sonst, aber der Spruch kommt an.

Eine weitere, wie ich finde unentbehrliche Wendung ist: Por favor, no me golpee senor; estoy borracho - Bitte nicht schlagen, ich bin betrunken. Haben wir die nicht alle schon mal zum Besten gegeben? Gelernt habe ich auch schon: Si, No, Gracias und das gute alte: Soy gringo, pero no soy tonto - Ich bin zwar Ausländer, das heißt aber nicht, dass ich blöd bin. In der Art gewappnet, konnte doch eigentlich nichts schief gehen. Auf nach Guatemala also.

 

Weiter zu Teil 2

Comments

Name *
Email (For verification & Replies)
Code   
ChronoComments by Joomla Professional Solutions
Submit Comment
 

By PLAVEB

Urlaubskasse


Damit ich weiter fein Berichte schreiben kann, muss ich natürlich erstmal verreisen.

Schick mir doch einfach einen "Tucan of your appreciation" wie wir englisch sprechenden Kalaueristen so sagen würden. Ist fast so gut, wie ApPINTment an der Bar zu haben.

Spenden mit PayPal

Spendenbetrag:


Letzte Spender

  • List of the 0 most recent donors for this year.
  • DatumBetragName

    Die größten Spendierhosen aller Zeiten:

  • Oben 1 donors for all time.
  • BetragName
    1.00EUR-Kristian